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Euphorie im Herbst in Deutschland!

Das Wetter ist hervorragend, die Sonne scheint, Wochenende, gut gelaunte Menschen aller Orten, so auch in Viersen. Im ehemaligen Kaisershaus, die helfenden Hände, freundlich und manchmal fast euphorisch versorgen Sie und kümmern sich um die dort untergebrachten Flüchtlinge. Ja, auch Viersen ist ausländerfreundlich. Aber gleichzeitig brennen in anderen Städten Flüchtlingsunterkünfte, klirrende Scheiben, grölende Menge skandieren, wohl doch keine so schönen Tage. Und die Deutschen - etwa doch alles Ausländerfeinde?
Die ausländerfreundlichen Deutsche erzählen sich, gerade an diesen Tagen allerlei Geschichten, von hervorragend ausgebildete und hochmotivierte Flüchtlingen, die sich hier nicht nur in kürzester Zeit integrieren werden, sondern die deutsche Gesellschaft mit ihrem Fleiß vor dem Fachkräftemangel bewahren werden. Ärzte, Ingenieure, alle mit einer hohen Qualifizierung, diese Menschen suchen und brauchen wir. Die ausländerfeindlichen Deutschen berauschen sich derweil an Schreckensvisionen von Abertausenden Arbeitslosen, Nichtsnutze, welche auf uns zukommen. Menschen, die sich hier nur bedienen wollen, wahrscheinlicher jedoch unsere Gesellschaft mit ihrer fremden Religion, ihrem Hass und ihren seltsamen Sitten unterwandern werden, bis nichts mehr vom schönen, sauberen, christlichen Deutschland, unserem Land, übrig ist. Diese Deutsche führen dann Beispiele auf, von Anwerbungen des IS und überführte Schläfer, welche zahlreiche Attentate verüben wollten, all das lässt sich nachweisen.
Was ist nun richtig, wer hat Recht? Es sind Vorurteile, die der Unterschiedlichkeit und den vielfältigen Geschichten der Menschen, die zur Zeit zu uns kommen, nicht gerecht werden. Es wird den dringend gebrauchten Ingenieur oder Arzt darunter geben, es werden aber auch Leute darunter sein, die dem deutschen Arbeitsmarkt wenig zu bieten haben, die Demokratie und Freiheit erst noch lernen müssen, wenn sie das denn überhaupt wollen. Die Angelegenheit bedarf somit einer nüchternen Betrachtung, kein Überschwang an Gefühlen, weder für noch gegen die Flüchtlinge. Diese Euphorie hilft niemanden.

Aber einen Umstand müssen wir auch begreifen. Denn es liegt eine paradoxe, düstere Ironie darin, dass die Kriege, mit denen die westliche Politik den Nahen Osten verwüstet, oder für die Armut in Afrika verantwortlich ist, dazu beitragen, den großen Hunger nach „gut ausgebildeten“ Menschen in Europa zu stillen, den die Wirtschaft muss immer weiter wachsen, immer mehr Wohlstand aufgrund unserer unsäglichen Gier nach materiellen Gütern. Wo es „Gewinner“ gibt, gibt es auch „Verlierer“, und die Verlierer sind gerade die Menschen, welche jetzt zu uns kommen. Die jetzige Völkerwanderung, die wir brauchen (aufgrund der demographischen Entwicklung), lösen wir selber aus. Ja nicht nur die Regierenden (welche wir ja gewählt haben) sondern auch wir, als Bürger sind dafür verantwortlich, denn z.B. nur wenige Bürger haben gegen die Interventionen im Irak, Afghanistan etc. ihre Stimme erhoben, es hat uns nicht interessiert, das ganze Dilemma war ja so weit weg. Nun haben uns die Folgen plötzlich eingeholt. 
Es hat keine Bedeutung, ob wir freudig oder furchtsam auf die Flüchtlinge reagieren, ob wir Kleider spenden oder auch nicht. Es ist nicht von Bedeutung, ob diese Menschen unseren Vorstellungen entsprechen oder nicht. Nur eines ist von Bedeutung: Sie mussten ihr Land verlassen, weil dort Krieg herrscht, sie mussten fliehen, weil ihr Leben in Gefahr war. Und wir müssen ihnen Schutz gewähren, denn Moral und Gesetz verlangen es. Weshalb die anderen arabischen Länder, die reichen Länder keine Flüchtlinge aufnehmen ist ein Paradoxon, welches zu hinterfragen wäre, dies würde den hier gesteckten Rahmen jedoch sprengen.
Aber, wie es denn sonst mit überschwänglichen Gefühlen ist, nach der Flüchtlingseuphorie wird bei den Bürgern die Ernüchterung kommen. Kein Bürger wird dann am Bahnhof stehen, winkend, lächelnd applaudierend, wenn nur noch jene sich um Migranten kümmern, die das schon getan haben, bevor es alle taten, der Hype wird verflogen sein. Auch darum, weil die anderen Bürger denken, dass es langsam genug sein muss, aber trotzdem immer noch mehr Migranten kommen, und immer mehr. Aber es ist unsere Pflicht zu helfen. Nicht mehr und nicht weniger. Wie sich die Situation verhält, sollte es uns wirtschaftlich schlechter gehen, möchte ich mir nicht ausmalen!

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Petition gegen Ponyreiten:

Petition zum Erhalt der Platane:

Viersen wie sieht es heute aus:

Pflege am Boden

Pflege am Boden:Flash Mop in der Viersener Innenstadt (INFO)

BIVH:

28.10.2015 Die Bürger auf der Nette in Dülken: nach der Schweinemast kommen nun die Windkraftanlagen, was kommt als nächstes? (INFO)

Wahlkrampf

Videoinfo: AnimefansKreisViersenMG

"Liebe Bürger und Bürgerinnen der Stadt Viersen,

wir möchten uns gerne von dem WahlK(r)ampf Viersen distanzieren,

allerdings wollten wir diese negative Erfahrung nicht ungeteilt lassen.

Selbstverständlich sind wir uns über die Konsequenzen bewusst,

die uns durch dieses provokative Video erwarten werden.

Allerdings haben wir so einen politischen Druck sowie Einfluss in unseren jahrelangen Erfahrungen von EventPlanungen noch nie erleben dürfen.

In diesem Video möchten wir Sie an unseren negativen Erfahrungen teilhaben lassen."

NPD Proteste jetzt auch in Viersen:

27.07.2015 Das war zu erwarten; die NPD ruft zu ersten Protestaktionen auf

Siehe zur Preoblematik, Aufnahme von Flüchtlingen in Viersen (INFO)

Kommentar

NPD Aufmärsche in Viersen?

Das Viersen keine Zone der Glückseligkeit ist, in der rechtes Gedankengut nicht Fuss fasst, dürfte jedem klar sein, auch wenn einige Politiker oder Verantwortliche dies als nicht ernst zu nehmende Gefahr darstellen. Nun heißt es Acht geben und notfalls rasch und entschieden handeln.

 Dass es jedoch in anderen Städten zu Gewalttätigkeiten kommt, zu Demonstrationen, nun wohl auch in Viersen , ist nicht zuletzt der Presse und den Medien zu verdanken, welche jeden Tag eine Flüchtlingswelle biblischen Ausmaßes herauf beschwören. Betrachtet man den Anteil der Flüchtlinge zur Gesamteinwohnerzahl Viersens, so beträgt diese gerade mal ca. 0,24%. Dass die Verantwortlichen in Viersen sich überrascht zeigen, in aller Eile geeignete Aufnahmestellen zur Verfügung zu stellen, zeigt die Kurzsichtigkeit der politischen Akteure. Dieser Umstand der Quotenzuteilung ist längstens bekannt. So machen sich auch gerade diese politischen Akteure mitschuldig an evtl. Protestkundgebungen der äußersten Rechten. Eine gewisse Gelassenheit, rechtzeitiges Handeln, zielgerichtete Planung wäre angebracht und nicht ein Offenbarungseid auf dem Rücken der Flüchtlinge.

Thema: Aus dem Leben gegriffen:

Schaulaufen Bürgermeisterkandidaten am 20.August (INFO)

Hinsichtlich unserer Umfrage „Fragen an die Bürgermeisterkandidaten“ erreichte uns ein interessanter Vorschlag von Peter, er spricht wohl aus Erfahrung:

Jeder Wähler, der seine Stimme abgibt, erhält eine “Rote Karte”, die er einschicken kann, wenn er Neuwahlen möchte. Wenn 2/3 der ausgegebenen “Roten Karten” eingeschickt wurden, muss es innerhalb 3 Monaten Neuwahlen geben. Im Gegenzug kann man eine Legislaturperiode auf 8 Jahre verlängern.

Effekte des Vorschlags:

1. Der Wähler muss nicht ohnmächtig erkennen, dass er belogen wurde. Nicht umgesetzte Wahlversprechen, können sofort vom Wähler geahndet werden.

2. Eine gut arbeitender Bürgermeister/ in mit der die Bürger nach wie vor einverstanden sind, kann in Ruhe arbeiten.

3. Der zukünftige Bürgermeister wird gezwungen ehrlicher zu argumentieren und auch unangenehme Wahrheiten den Bürgern vor der Wahl zu sagen. Das fördert insgesamt das Vertrauen der Behörden

Utopisch, aber der Vorschlag hat was!!!!!!!!!!!!!

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Kommentar Eröffnungsfeier IER

30.05.2015

Ich weiß nicht, wie lange sich diese Mär noch halten wird. Die Finanznot der Städte, insbesondere die der Stadt Viersen, folgt aus ihren Ausgaben für verschiedene Prestigeobjekte der Vergangenheit und der Gegenwart. Dies zeigt sich in Viersen insbesondere mit Blick auf die ökologisch unsinnige Neugestaltung des Gereonsplatzes oder jetzt dem Bau des Innerstädtischen Erschließungsringes.

Verschwiegen wird hierbei nicht, im Gegensatz zu anderen Gemeinden und Städten, dass die Investitionsaufwendungen zu einem großen Teil vom Land übernommen werden. Eine gelungene und lang geübte Taktik in Viersen, entsteht so doch beim Bürger der Eindruck „man kriegt es fast umsonst“. Ein fataler Weg, ob Stadt oder Land, sind es doch unsere Steuergelder.

Der kommunale Finanzausgleich besteht aus Zweckzuweisungen, die überwiegend den regionalen Ober- und Mittelzentren zu Gute kommen. Ähnliches gilt für die Mittel, die für den Straßenbau zur Verfügung gestellt werden. Es ist für mich aber vollkommen unverständlich, dass gerade für Prestigeprojekte in einer Stadt wie Viersen, welche chronisch in einer selbst herbei geführten Schuldenfalle steckt, Millionen aufgewandt werden und gleichzeitig die Bildungseinrichtungen vergammeln.

In die öffentliche Infrastruktur investieren wäre besser. Anstatt Unmengen Geld in öffentliche Prestigeobjekte, oder den Straßenbau zu stecken, wie oben erwähnt, sollte der Staat/ die Stadt z.B. den öffentlichen Nahverkehr und die Radinfrastruktur fördern. Das würde Städte auch lebenswerter machen. Die Forderung sollte sein: Neustrukturierung der Infrastruktur. Anstatt immer wieder neue Umgehungsstraßen und Straßenringsysteme zu bauen, die Anreize schaffen, das Auto zu benutzen, muss die bestehende Infrastruktur besser genutzt werden. Flächenversiegelung stoppen, Grünflächen erhalten. Trotz leicht abnehmender Bevölkerung und deren Ballung in wenigen Großstädten, werden in Deutschland täglich 80 Hektar Land bebaut. Damit soll Schluss sein, insbesondere in Viersen, welche die Versiegelung der Landschaft großflächig voran treibt.

Addiert man beispielsweise die Planungsaufwendungen der Stadt Viersen für die oben aufgeführten Prestigeobjekte, wären die notwendigen Sanierungsarbeiten an den Radwegen sicherlich schon mehrfach finanziert. Die Umlandgemeinden haben meiner Ansicht nach weit bürgernäher und sparsamer gewirtschaftet. Dies ist die einzige Erklärung für deren relative finanzielle Gesundheit.

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Gereonsplatz:

Mai 2015 Die Zahl der kritischen Stimmen zur Umgestaltung des Gereonsplatzes nimmt ständig zu. Erste Geschäftsinhaber beklagen sich zudem über einen stark gestiegenen Aufwand für die Reinigung ihrer Ladengeschäfte: Der Grund: Sand, Sand und nochmals Sand.

In der Rheinischen Post wurde zudem der beigefügte kritische Leserbrief veröffentlicht.

Auch hier werden die Kosten angeprangert, die zu einer Zeit verursacht wurden, in der Sparen das oberste Gebot sein sollte. Die Rechnung auch für die vielen Eröffnungsparties kommt spätestens mit der Ernüchterung, wenn die Zeche bezahlt werden muss.

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Die Plantane wird nicht gefällt!

Der Rat hat am 23.06.2015 beschlossen die Plantane nicht zu fällen (INFO)

Kommentar:

Platane am Bienenbrunnen wird zum Politikum in Viersen

Offensichtlich sind die Verwaltung wie auch die einzelnen Parteien von den Protesten in den sozialen Medien, innerhalb der Bevölkerung und der Berichterstattung in der regionalen Presse überrascht und kalt erwischt worden. Wie ist mit dem Protest umzugehen? Ratlosigkeit und kopfloses Durcheinander. Den Protest der Bürger von Anfang an ernst genommen haben die LINKEN, welche entsprechend die Beschlußvorlage zum Bürgerentscheid in den Rat einbrachten. Der BIVH und der BUND artikulierten den „außerparlamentarischen Protest“. Zwar gibt es hinsichtlich der Ausrichtung und den Erwartungen in die politischen Instanzen zwischen den LINKEN in Viersen und der Bürgerinitiative BIVH und BUND kleinere Scharmützel, dürfen sich diese jedoch gesamt als „Gewinner“ bezeichnen. Eigentlich schade der Scharmützel wegen, sind doch alle Drei an der gleichen Sache interessiert, den Protest zu artikulieren und die politischen Entscheidungsträger entsprechend unter Druck zu setzen.

Nachdem die SPD-Vertreter im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Klimaschutz zunächst für die Fällung der Platane gestimmt haben, hat die sozialdemokratische Bürgermeisterkandidatin Sabine Anemüller zwischenzeitlich einen neuen Kompromiss vorgelegt, welcher sich gegen diesen Beschluß der Fällung richtet . Eigentlich ein bemerkenswerter Vorgang, dieser offene Widerspruch innerhalb der sonst geschlossenen Orts-SPD.

In der nächsten Ratssitzung soll es nun einen Antrag der SPD geben, den Beschluss für die Fällung zurückzunehmen. Wenn dieser Antrag eine Mehrheit findet, soll der Baum nicht gefällt werden! Ein Schwenk der SPD um ihre Kandidatin nicht zu beschädigen?!

Die LINKE wie auch der BIVH und BUND wären letztendlich am Ziel ihres Protestes, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen.


Stellungnahme Frau Anemüller:

Wenn allein der Dreck, der von in den Ästen sitzenden Tauben ausgeht, der Grund zum Fällen ist – dann muss die Platane am Bienenwabenbrunnen in der Fußgängerzone Viersen stehen bleiben! Denn der Überpopulation der Tauben wird man damit nicht Herr, da müssen andere Lösungen her, und um die müssen wir uns kümmern. Wenn der Baum freilich krank ist oder eine (Umsturz-)Gefahr von ihm ausgeht, sieht die Sache anders aus. Das aber muss meiner Meinung nach noch sorgfältig und fachgerecht untersucht und geklärt werden, bevor der Fäll-Beschluss in die Tat umgesetzt wird.


LINKE fordern Bürgerentscheidung

Am 23.6.2015 müssen die Damen und Herren der Ratsfraktionen sich entscheiden: "wollen sie eine Bürgerentscheidung ?" Man darf gespannt sein.......(INFO)


Siehe auch unsere Umfrage:


Wieder muss ein Baum weichen

22.05.2015 Wieder muss ein Baum weichen! Parteienkartell in Viersen sind die Bäume offensichtlich egal!!! SPD Abgeordnete als Steigbügelhalter zur Durchsetzung einer umweltfeindlichen Politik.

Grün/Linkes Netzwerk: In seiner unnachahmlichen Art und Weise hat ein SPD-Rastelli beantragt die Platane fällen zu lassen damit der sog. Insektenbrunnen nicht mehr vom Vogelkot beschmutzt werden kann. Dies beschloß dann heute der Bau-Umwelt- und Klimaausschuss in seiner Sitzung mit Mehrheit der Stimmen von SPDCDUFDPFÜRVIE- Das pikante an dieser Sache; dieser Brunnen darf garnicht mehr als Trinkwasserbrunnen benutzt werden!

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Meinung Leser zur Eröffnung des Feuerwehrhauses am 10.05.2015

Mit dem neuen Standort Boisheim kann der Löschzug nicht mehr die Hilfsfristen und Funktionsstärken einhalten. Das steht im Brandschutzplan der stadt wird aber von den verantwortlichen verschwiegen. Letzten monat bei dem brand am pferdehof war die hauptfeuerwehr schneller da als die boisheimer. Dann ist es für alle einsatzkräfte zu fuß oder mit dem fahrrad saugefährlich zum einsatz zu kommen seit das ding auf der ecke an der hauptverkehrsader steht.

Und wenn wir schon bei der wahrheit sind, das ding ist zu klein wenn die wagen drinstehen kann man sich beim einsatz kaum bewegen und für die gesetzlich vorgegebene absauganlage war kein geld mehr da. Ausgesucht hat den standort der wehrchef kersbaum. Aber er hat kein grundstück der stadt ausgesucht, nein es musste das aus privater hand sein und hat richtig asche gekostet. Ist bestimmt nur ein zufall das der investor schmitz mit der bürgermeisterkandidatin anemüller und wehrchef kersbaum gemeinsam in new york war und selber rumerzählt das er sie als dankeschön eingeladen hat. Das ist bestimmt zufall bei so guten rotaryfreunden.

auch nur ein zufall das der schmitz das grundstück von privat kauft und erst dann die stadt von der kersbaumidee informiert wird. Noch mehr zufall? Ja klar es wird ein pachtvertrag über 30 jahre geschlossen der aus dem laufenden verhaltungshaushalt der stadt finanziert wird und nicht mehr genehmigungspflichtig ist. Diese knügelei kotzt mich an.

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Fehlplanung am Gereonsplatz

05.05.2015 "Fußgängerüberweg endet auf der anderen Seite auf einer Straße"

Der Gereonsplatz in Viersen ist fertig umgestaltet und die Einweihung steht am Samstag (9.5.15) kurz bevor. Doch es ist längst nicht alles durchdacht! Manches ist sogar gefährlich: Der Fußgängerüberweg im Bereich Hauptstraße/ Große Bruchstraße auf den Gereonsplatz wurde noch nicht in den Umbau einbezogen. Wenn Fußgänger auf der Seite Hauptstraße/ Große Bruchstelle wie gewohnt auf grün warten laufen sie bei grün zu 2/3 auf den Gegenverkehr- der auf der anderen Seite keine Ampel hat, zu: Gefährlich und erinnert an Schilda. Warum merkt das keiner der Verantwortlichen in Viersen? Nebenbei bemerkt: Was ist eigentlich mit den alten Fahrradabiegespuren auf der Gladbacherstraße / Große Bruchstraße die noch bei sonnigen Wetter zu erahnen sind? Gelten die noch? Wie sollen eigentlich fremde Straßenverkehrsteilnehmer wissen, was hier gemeint ist?

Viele Fragen sind noch offen.

Müssen hier erst Unfälle passieren, bis hier mal vernünftige Lösungen zu Stande kommen? (INFO Video)

(Quelle Frank Arts)

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10.04.2015 Abholzungen trotz Schutzzeit

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Das Abholzen geht weiter

04.02.105 Das radikale Abholzen der Bäume in Viersen geht in die nächste Runde:

Fehlende Baumschutzsatzung:

Bei schleichendem Verlust von markanten Bäumen in den Wohn- und Reihenhaussiedlungen oder auch in den Innenstadtbereichen (siehe Bild/Quelle „Grün Linkes Netzwerk) würden diese Veränderungen „gravierenden Folgen haben.“ Die Erfahrung in anderen Gemeinden zeigt leider immer wieder, dass nach der Aufhebung von Baumschutzsatzungen einige Bürger immer noch fälschlicherweise davon ausgehen, dass Bäume generell keinen Schutzstatus mehr besitzen…..Insbesondere in der Zeit nach Aufhebung der Baumschutzsatzung war in diesen Gemeinden festzustellen, dass eine größere Anzahl von Privatbäumen oder Baumgruppen ersatzlos beseitigt wurden. Dabei handelte es sich zum großen Teil um Bäume, deren Fällung in der Vergangenheit aufgrund der Baumschutzsatzung versagt worden war.“

Große Bäume sind nicht nur Wegweiser für uns Menschen und Lebensraum für wildlebende Tiere, sondern sie tragen zur Sauerstoffproduktion und Klimaverbesserung bei. Sie sind damit unabdingbarer Bestandteil auch unseres Lebens". Insbesondere an Verkehrswegen und in der Nähe von Gewerbestandorten dienen sie außerdem als Staubfilter und verbessern Lebensqualität und Gesundheit der BürgerInnen.

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Baumfällen geht weiter:

31.01.2015 Bevor im März nichts mehr gefällt werden darf, ist die Stadt nicht nur fleißigst am Konrad-Adenauer-Ring dabei die Bäume zu entfernen, auch an anderen Stellen wird gefällt. Teilweise ohne ersichtlichen Grund, aber was wissen wir Bürger schon von Baumkrankheiten. An der Rahserstraße/Ecke Süchtelner Straße wurden heute deshalb zwei Bäume gefällt und noch einige Äste mitgenommen. Vielen Dank an einen Anwohner, der uns die Bilder schickte mit dem Vermerk, dass Baumstumpf jetzt und Bäume vorher seiner Meinung als Gärtner völlig gesund aussahen.

Salafisten in Viersens Schulen?

09.09.2014 Die Berichterstattung über die Scharia Polizei in Wuppertal hat auch unter den Bürgern Viersens zur Diskussion geführt. Viele Bürger äußerten sich uns gegenüber sowohl pro als contra zu dem Verbot. Von Einschüchterungen in einer Viersener Schule ist die Rede, hier erreichte uns auch ein Brief einer besorgten Mutter, welche von Anwerbungsversuchen sprach. Auf Wunsch werden wir diesen jedoch nicht veröffentlichen, sondern dem Integrationsrat Viersen weiter leiten.  Ergänzung aufgrund Nachfrage: Anwerbungsversuch in der Schule, daraufhin bei Besuch einer Veranstaltung "Free Palästina" Info: Beitrag von Viersen-Stadtmagazin.

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Sichtweise?

Freizeit/ Kultur/ Szene in Viersen, eine Sichtweise…
15.07.2014 „Insbesondere für junge Menschen ist das Freizeitangebot in Viersen schlecht, vor allem abends und am Wochenende. Alles, was sich unter dem Begriff „Kneipenkultur oder alternatives Kulturangebot“ sammelt, sei in Viersen in seiner Existenz bedroht oder auch gar nicht vorhanden“, klagt Peter K. „Viersen soll eine Stadt der Reichen und Alten werden, in der Jugendliche keinen Platz haben, ein bisschen langweilig“ findet Karin.
Eine echte Kneipenszene wie in anderen Städten der Größenordnung Viersen ist für Viersener zwischen 18 und 25 Jahren kaum zu finden. So sieht der Alltag in Sachen abendlicher Freizeitgestaltung in Viersen eher düster aus. Eine Kneipen-Kultur für die Generation der 18- bis 25-Jährigen ist in Viersen jedenfalls kaum nachzuweisen.
"Die Kneipen-Situation in Viersen ist alles andere toll. Bald gibt es überhaupt keine Kneipe mehr, die sich an junge Menschen richtet und am Wochenende nach außerhalb zu fahren ist aufgrund der schlechten Verkehrsverbindung nicht immer einfach, nahezu unmöglich, wenn man kein eigenes Auto hat. Zwar kann die Stadtverwaltung oder entsprechende Jugendeinrichtungen mit einigen Freizeitangeboten gegensteuern, oder andere Organisationen in regelmäßigen Abständen ihre Feten oder Events anbieten, aber "eine echte Alternative zu einer funktionierenden Kneipenszene oder auch alternative Freizeitangebote für Jugendliche ist das alles aber nicht", so die Befragten.
„Ab und zu „Rockschicht oder Rock-Kulturwerkstatt, einmal im Jahr Eier mit Speck oder Young Talents das war es dann aber auch, ansonsten fahre ich nach Gladbach, zum chillen oder zum Brösels, zum abtanzen“, so Anja. „Anstelle der vielen Veranstaltungen für Ältere in Viersen wär doch mal ein internationales Jugendkulturfest, Grafittiaktionen, Freilichtkino, Hipster etc was geiles“ so Peter.
Parallel zum Kneipensterben ist in Viersen noch eine weitere Entwicklung festzustellen. Die noch existierenden Kneipen haben sich mittlerweile auf ein älteres und zahlungskräftigeres Publikum eingestellt. Die Konsequenz: Wo früher Billardtisch und Rockmusik gerade jüngere Gäste ansprach tummelt sich nun an gleicher Stelle, zu Jazz und gehobener Küche, die Ü30-Generation. Einhellige Meinung der Gaststättenbesitzer: "Ich setze eben auf einen gesunden Mix. Durch die Küche kommen auch ältere Leute, aber ich freue mich über jeden jungen Gast." Grundsätzlich ist ein Bedeutungsverlust der Kneipe als Freizeitplattform festzustellen. "Wenn es in der Stadt keine Kneipen mehr gibt, dann orientieren sich die Leute anderweitig, d.h z.B. das Ausweichen in die Nachbarstädte ."
Noch schlechter bewertet wird das Kulturangebot an und für sich: „Mit vorgesetzter Kultur kann ich nichts anfangen, wie z.B. Veranstaltungen in der Festhalle etc., es fehlt ein alternatives Angebot wie z.B. freie Kulturbühnen, Programmkino, einfach Dinge in deren Ausgestaltung ich mich mit einbringen kann, wenn ich möchte“, so Franzi, und weiter: „Da nur wenige Freunde in meinem Alter ein Auto besitzen, bleibt nichts anderes übrig als in Viersen zu bleiben und rum zu hängen“. Auch Franzi bemängelt die Bereitschaft der Stadt in den Dialog mit den Jugendlichen in Viersen zu treten: „nein, mich hat von denen noch nie jemand gefragt“.

Bahnhofsgebäude

07.09.2015 In zwei Wochen soll mit viel Tamtam der neue Bahnhofsvorplatz eingeweiht werden. Toll wie der Termin zwischen den Termin der Bürgermeisterwahl und einer möglichen Stichwahl gelegt wurde.
Auch wenn der Tunnel unter den Gleisen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt gehört, schlimmer kann man sich das Eingangstor einer Kreisstadt kaum vorstellen.
Ganz klar nach dem Motto: vorne hui und hinten pfui!
Die Bürger säubern ihre Umwelt auch, obwohl andere Institutionen zuständig wären. Warum säubert hier nicht auch die Stadt, Herr Thönnessen??

Fahrradprotest in Viersen

Eine fröhliche Radtour, um gemeinsam als Gruppe auf der Straße fahren zu dürfen, anstatt die maroden Radwege und unfairen Ampelschaltungen nutzen zu müssen! Wann: 18.09.2015

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Muss das sein?

16.08.2015 Reminiszenz an Gerhard Schröder?

Herr Bürgermeister, meinen Sie das ernst? Frau Annemüller haben Sie das nötig?

Wie damals Gerhard Schröder (SPD) im Wahlkampf das Hochwasser an der Oder gelegen kam...... gut in Szene gesetzt, dann auch noch einen Mann im Rollstuhl, davor der Bürgermeister und mittendrin die SPD Kandidatin, das ist Wahlkampf heute.............eigentlich schade......wie Menschen für die eigene Zwecke benutzt werden........

Redaktionskommentar:

Liebe Leser, (Kommentar zur Flüchtlings-problematik)

hinsichtlich der letzten Posts oder dem Teilen von Berichten über die Flüchtlingen in Viersen etc. wurde uns zahlreich per Mail oder Kommentaren der Vorwurf gemacht, indirekt die Fremdenfeindlichkeit zu unterstützen oder denjenigen ein Forum zu geben, welche gegen die Aufnahme von Flüchtlingen hetzen.

Wir möchten hier klar betonen, dass uns das Schicksal der Flüchtlinge am Herzen liegt und wir Deutsche, auch aus eigener Erfahrung nach dem zweiten Weltkrieg, in der Pflicht stehen Menschen welche verfolgt werden Obdach und Schutz zu gewähren. Hierfür stehen wir!

Dennoch stehen wir auch ein für eine absolute Meinungsfreiheit und sind gegen Zensur oder einer gewollten Steuerung der Meinungen. Jeder Leser sollte die Möglichkeit haben sich zu artikulieren und seine Meinung zu äußern, da dies in Medien und in der Öffentlichkeit immer seltener der Fall ist. Gegenläufige Meinungen gegen den Mainstream sind oftmals nicht erwünscht und eine Auseinandersetzung in der Sache findet dann nicht statt. Dies muss jedoch eine Demokratie, eine pluralistische Gesellschaft aushalten. Unsere politische Einstellung ist aus dem „Belassen von Kommentaren“ nicht abzuleiten.

Das Gebot der Nichtzensur und der freien Meinungsäußerung werden wir auch weiterhin treu bleiben, ob wir mit den Kommentaren einverstanden sind oder nicht. Auch uns ist manches unverständlich, unlogisch, hart an der Grenze des Zumutbaren, jedoch liegt es an der Gesellschaft und jedem einzelnen diese Kommentare zu bewerten und sachlich Argumente entgegen zu halten.

Die Meinungsfreiheit ist für uns das höchste Gut.

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Jugendliche im Rahser:

22.06.2015 Jugendliche im Rahser werden im Stich gelassen! Jugendtreff geschlossen, Finanziert werden muß das Versetzen der Strasse Gereonsplatz von rechts nach links, Bahnhofsvorplatz und Innerstädtische Ring sowie zahlreiche Gutachten. Da fallen ein paar Jugendlichen schon mal unter den Tisch! Gott sei Dank können die noch nicht wählen, also setzen wir hier den Rotstift an. (INFO)

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Innovative Ideen in Viersen?

11.06.2015 Update:

ICH WEIS WAS, WAS DU NICHT WEIST!

Der Antrag Mexican Restaurant für ein openair Konzept zur Belebung der Südstadt nimmt groteske Züge an:

DIE STADT VIERSEN WEIß NICHT OB EINE AUßENGATRONOMIE AUF DEM PLATZ ERLAUBT IST ODER NICHT!!!

Herr Bürgermeister, auch wenn Sie demnächst abtreten, bringen Sie ihren Laden in Ordnung!

Mexican Restaurant:

"Update zu unserem openair Konzept: Mezcaleria

Auf erneutem Nachfragen bei der Stadt erklärte diese uns, dass sie nichts dagegen hätten, die Polizei Viersen dies aber genehmigen müsste.

Daraufhin erkundigten wir uns bei der Polizei. Diese stimmte zu.

Also erneutes Telefonat mit der Stadt. Nun erklärten sie uns, dass Anwohner sich bereits im Vorfeld beschwert hätten. Als wir um Aktenansicht baten, um ggfs. mit den Nachbarn ins Gespräch zu kommen, um eine gemeinsame Lösung zu finden und die auch ggfs. von Ängsten zu befreien, erklärte uns die Stadt, dass dies mit den Beschwerden wohl doch nicht stimmte und sie sich in zwei Stunden erneut bei uns melden würde.

Nach vier Stunden kam es dann auch... mit einer guten und einer schlechten Nachricht. Die „gute“ Nachricht war, dass sie uns in irgendeine Arbeitsgruppe hinzufügen wollte, dass das Thema Große Bruchstraße betrifft. Die schlechte Nachricht: der Stadt Viersen war etwas Neues eingefallen. Das Land NRW bezuschusste den Platz und deswegen kann die Stadt Viersen nicht entscheiden, ob an diesem Ort Außengastronomie stattfinden darf. Leider kennen wir uns mit Zuschüssen nicht aus, da wir noch nie in den Luxus gekommen sind. Auffallend ist jedoch schon, dass der Gereonsplatz nach unseren Kenntnissen auch bezuschusst wurde auf dem Außengastronomie stattfindet.

Schlussendlich haben wir uns also entschlossen nach dem Informationsfreiheitsgesetz mündlich einen Antrag auf Einsicht zu stellen. Dies steht gesetzlich jedem Bürger zu.

Leider war der Stadt nicht bekannt, dass dies auch mündlich geht, so dass wir diesen schriftlich nun beantragt haben.

Wir lassen euch gerne am weiteren Verlauf teilhaben! Bis der Stadt hoffentlich irgendwann nichts mehr einfällt warum sie das nicht genehmigen sollten."


01.06.2015 Na ja, ohne weiteren Kommentar. Es genügt nun mal nicht eine Strasse von rechts nach links zu versetzen oder mit der Trillerpfeife den IER zu eröffnen. Innovative Ideen müssen aufgegriffen und umgesetzt werden. Aber wahrscheinlich ist der Mut zur Umsetzung von Ideen und Konzepte, welche die Südstadt mit Leben erfüllen nicht vorhanden. Nun lieber Bürgermeister, weniger Selbstdarstellung, sondern mal anpacken, Danke!

Innovative Idee wird einfach nicht bearbeitet von der Verwaltung: "Der neuste Stand unseres Hoffnungs-Projekts: open air Mezcaleria

Der Antrag wurde Mitte Februar bei der Stadt Viersen gestellt. Wir alle waren/ sind großer Hoffnung, dass die Stadt Viersen daran Interesse hätte/ hat, die Straße schöner und lebhafter zu gestalten und sich dabei noch Gebühren und Steuern für weitere Projekte an zu eigenen.

Leider haben wir aber bis heute noch nichts von der Stadtverwaltung gehört. Schön, dass wir aber im Voraus Geld bezahlen durften, damit der Antrag überhaupt bearbeitet wird… - aber keine Sorge, in Mexiko muss man hier und da auch manchmal Geld bezahlen. Von daher sehr sympathisch" (Lesen Sie weiter)

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Sparvorschläge der Leser

Mai 2015 Wir hatten die Leser nach Sparvorschlägen für die Verwaltung Viersen gefragt, hier die Ergebnisse (verkürzt). Wir geben die Vorschläge ohne Kommentar an die Leser weiter, vielen Dank für die rege Teilnahme:

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Zum Zustand der Fahradwege:

Sitzung 19.05.2015 Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss. Die Stadtverwaltung wird gezwungen sich den Anliegen der Bürger anzunehmen:

Eine aktuelle Studie des ADFC zum Fahrrad-Klima in verschiedenen Städten in NRW bestätigte die geäußerte Kritik der Bürger an der vorhandenen Radverkehrsinfrastruktur in Viersen. (Wir hatten über das schlechte Abschneiden der Stadt Viersen berichtet). Wie zu erwarten zeigte die Stadtverwaltung auf dieses niederschmetternde Urteil keine Reaktion. Fahrradwege und die Sicherheit der Fahrradfahrer hat in Viersen nicht den Stellenwert wie z.B. die Prestigprojekte Erschließungsring oder die ökologische Fehlplanung Gereonsplatz. Nun, die Fraktion der GRÜNEN hat sich dieser Problematik angenommen und bringt den Antrag ein, die Situation zu verbessern.

Auszüge der Forderungen (INFO):

Die Ampelschaltungen sollen so programmiert werden, dass Rad- und Fußverkehr gleichberech-tigt zum Kfz-Verkehr bedient werden und die Bettelampeln auf der Freiheitsstraße abgeschafft werden. Fußgänger und Radfahrer müssen die Fahrbahn in einem Zuge queren können.

Innerstädtisch müssen flächendeckend Fahrrad- und Schutzstreifen inkl. Linksabbiegerspuren an allen Hauptachsen entstehen.

Alle Einbahnstraßen in den Ortskernen, auf denen Tempo 40 und weniger gilt, sollen für den Radverkehr zur Befahrung entgegen der Fahrtrichtung freigegeben werden.

Die Radwege zwischen den Ortsteilen sollen konsequent saniert werden. Die Stadt Viersen soll mit Straßen NRW eine Förderung verhandeln.

Wir dürfen gespannt sein, ob auch dieses Anliegen auf die lange Bank geschoben wird, das Parteienkartell CDU/SPD  lässt nichts anderes befürchten.

Ergebnisse Fahrradtest 2014/15: (INFO)

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Langsames Baumsterben in Viersen

Immer mehr Bäume werden in Viersen von Pilzen befallen, siehe auch Meldung der Stadt Viersen (INFO)

28.04.2015 Unser Kommentar: Langsames Baumsterben in Viersen:

Die Bäume in der Stadt sind mit denen im Wald oder Park nicht vergleichbar. Die Bäume in der Innenstadt müssen deutlich mehr aushalten, weil sie z.B. in engen Wohngebieten stehen - oder an dicht befahrenen Straßen. Da sind nicht nur die Autoabgase in der Luft und die gegen Bäume pinkelnden Hunde. In den Städten staut sich zudem die Wärme, die Luft ist trockener und die Bäume haben meist weniger Boden zum Leben. Fast überall ist der Boden mit Asphalt versiegelt, bis nah an den Baum heran. Die ökologische Fehlplanung wie z.B. Gereonsplatz oder Innerstädtische Ring, Rathausplatz etc. tun ihr übriges. Da nutzt es auch nichts, neue Bäume einzupflanzen wenn diesen zu wenig Platz gelassen wird, siehe Gereonsplatz. Das Ende dieser Bäume ist absehbar. Viele Bäume leiden buchstäblich an Atemnot.

Den Bäumen fehlen Hohlräume, durch die Sauerstoff an die Wurzeln gelangen kann. Und wenn sie nicht ausreichend versorgt werden, sterben Teile der Wurzeln ab oder werden durch einen Pilz befallen. Den Wurzeln bleibt durch die Verdichtung des Bodens nur wenig Erde, aus der sie Wasser und Nährstoffe ziehen können. Hinzu kommt, dass die Böden durch das ausgebrachte Streusalz im Winter total versalzt sind. Wie gravierend sich die Salzbelastung auf die Bäume auswirkt, wird dann im Spätsommer deutlich. Bestandteile des Streusalzes lagern sich in den Blättern ein. Kastanien, Platanen und Linden - diese Bäume wird es künftig in Viersen deutlich seltener geben. Auch der Klimawandel tut sein übriges. Die Sommer werden heißer und es gibt trotzdem kalte Winter. Die Stadtbäume der Zukunft müssen also sowohl Hitze als auch Kälte und Spätfröste tolerieren. Verändern sich die klimatischen Bedingungen, können sich außerdem neue Schädlinge ausbreiten, die über den internationalen Handel eingeschleppt werden - auch denen müssen die Bäume trotzen.

Zu den 20 robusten Baumarten, die dem Klimawandel trotzen und auch den Stadt-Stress ertragen, gehören u.a. der Perlschnurbaum, der Dreizahn-Ahorn, der Ginkgo, die nordamerikanische Rotesche und der Lederhülsenbaum. Die ausgewählten Bäume kommen ursprünglich aus Asien, Amerika und dem mediterranen Raum. Die Robustheit dieser Bäume, sollte sich auch bei den Verantwortlichen der Stadt Viersen herum gesprochen haben. Aber hier fehlt ein schlüssiges Konzept um den geänderten Bedingungen Rechnung zu tragen. Das reine Pflanzen von Bäumen, nur um des Planzens willen, ist ein sinnloses Unterfangen und wird zu keiner befriedigenden Lösung führen, außer zu der, den Bürger vordergründig zu beruhigen.

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Sozialausgaben steigen

23.01.2015 Ja so ist es, Schuld sind immer die Anderen, heute sind es die sogenannten Randgruppen "Harz IV Bezieher, Arbeitslose, Geringverdiener. Gestern waren es die Bürger mit Immigrationshintergrund, die Asylsuchenenden, dann die "Mitmaschierer der Pegida", ja, ja immer die gleiche Leiher.

Leben wir nicht in einem Wohlstandsland, oder um es anders auszudrücken: "nach Deutschland kommt nur noch das Paradies", leben wir nicht in einem Land in dem die Arbeitslosigkeit abnimmt, in einem Land in dem es die "schwarze Null im Haushalt" gibt, in dem alle glücklich sind, in einem Land in dem Wohlstand für alle gilt?

Weshalb steigen dann die Sozialkosten, weshalb nehmen die Schlangen vor den "Tafeln" zu, weshalb gibt es immer mehr "Aufstocker" und das nicht nur in Viersen, irgend etwas scheint da nicht zu passen! Siehe hierzu Pressebericht rp.online(Info)

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Schadstoffbelastung?

In Kürze Stepsitzung vom 15.12.2014:
Viersen droht Umschlagplatz für schadstoffbelastete Reststoffe an der Ernst Moritz Arndt Straße/ Blackstone ist Käufer des Kaisers Logistik Zentrums
Schiricksweg / ehemaliges Rhenaniagelände“ in Viersen-Dülken mit Schadstoffen belastet, evtl. sehr stark, Anwohner betroffen?
Fehlplanung Bahnhofsvorplatz: schlechter Zustand der hellen Pflasterung auf dem Vorplatz der Festhalle. Regelmäßige Reinigung notwendig, hohe Belastung für den Stadtsäckel!
Haushaltsplan wird mit den frei werdenden Geldern nicht saniert, hierfür dient die Erhöhung der Hundesteuer. Ausführliche Stellungnahme BIVH: (INFO)

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Wohnstandort Viersen:

24.01.2015 Zu dem Bericht „Die Stadt Viersen ist und bleibt ein attraktiver Wohnstandort“ auf viersen.de (INFO) folgende Hilfestellung betriebswirtschaftlicher Zu-sammenhänge:

In jüngster Vergangenheit wurden an den Randlagen Viersens immer weitere Flächen als Bauland erschlossen, wichtige Naturlandschaften wurden versiegelt, eine Umweltsünde welche sich später, auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht noch rächen wird. Neue Baugebiete = neue Bürger = neue Steuereinnahmen (…und fürs örtliche Handwerk fällt auch noch etwas ab). Nach dieser simplen Formel wird auch in Viersen seit Jahrzehnten verfahren, wenn es um die Planung und Entwicklung von neuen Baugebieten geht. Leider ist das wahre Leben nicht ganz so einfach. Eine Vielzahl von Faktoren macht die Bauplanung zunehmend komplizierter und die finanziellen Folgen werden undurchschaubarer. (Lesen Sie weiter)

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Verharmlosung?

24.11.2014 NEW verharmlost in gewohnter Weise die hohe und gesundheitlich schädliche Belastung des Grundwassers mit Nitraten und springt somit den Bauernver-bänden bei. Einfach weiter so, was kümmert uns das Oberflächen nahe Grundwasser und z.B. die zunehmende Resistenz gegen Antibiotika. Was für eine fadenscheinige Argumentation, man lobt die intensive Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft, aber die Belastung wird immer größer.

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Zerstörung Give away Box in Viersen

01.11.2014 Welche Spinner richten so etwas an, zerstörte Give away Box: (INFO)

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Aktuelle Themen in Viersen
Schweinemast in Dülken
Diskussion Mediamarkt
Demos vor dem Schlachthof
Inklusion in Viersen
Müll und Dreck in Viersen
Schimmelkita
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Erst überlegen!

08.11.2014 Wow, da hat jemand etwas gegen Skater, sieht auch gut aus, Alle Achtung!
Wir sind mal gespannt wann der erste, also kleine Kinder, drüber stolpert! Anscheinend wurde die Stadt auf uns aufmerksam und hat jetzt am Spot im Park in der Nähe des Busbahnhofs Skatestopper installiert. Echt schade, dass man uns nicht einmal so etwas zur Verfügung stellt. Hoffen wir aufs beste für die Zukunft und immer optimistisch bleiben 

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Gute Ideen sind gefragt:

Für alle mit einer guten Idee - tragt sie hier ein:

16.09.2014 Auf der Webseite www.alternative-in-petto.de hat die AIP ein Forum für eine "bürgerschaftlich gestaltete Stadtentwicklung" eröffnet, auf dem ergebnisoffen, transparent und vielfältig Anregungen und Wünsche geäußert und besprochen werden können, die Bürgerinnen und Bürgern für die Südstadt am Herzen liegen. Diese Bürgeranregungen können die Basis für eine alternative Planung bilden. Der gesamte Ideenpool steht für jedermann frei zur Verfügung! Wer auch immer sich angesprochen fühlt, kann sich bedienen und mit dazu beitragen, dass möglichst viele Bürgeranregungen umgesetzt werden. (INFO)

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Unser Bienenbrunnen:

Bienenbrunnen sorgt für Diskussionen:

Bienenbrunnen Viersen

09.11.2014 Wow, da hat es mich von den Socken gehaun, wer hätte das gedacht, dass für die Verschmutzung, die Platane verantwortlich ist, eine späte Erkenntnis ist auch eine Erkenntnis, huhu lieber Rat der Stadt was macht ihr denn den ganzen Tag, jetzt ernsthaft gefragt?? :
"Und die Verwaltung hat ermittelt: So ist maßgeblich für die erhebliche Verschmutzung des Brunnens eine Platane mitverantwortlich, die mit ihrer Krone über den Brunnen reicht und von Tauben gerne als Nachtquartier genutzt wird. Eine mögliche Lösung des Problems: Der - gesunde - Baum könnte entfernt werden. Die Fällkosten hierfür betragen rund 600 Euro." (rp.online vom 08.11.2014)


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Meinung von Bauer Willi:

Zum Artikel in der Rheinsichen Post (INFO), Brief an die Verbraucher von Bauer Willi:

Heute habe ich dermaßen die Schnauze voll. Habe heute Morgen die Abrechnung meines Nachbar von Pommes-Kartoffeln außerhalb des Vertrages gesehen: 1 LKW = 25 t = 250 €. Für die, die nicht rechnen können: das ist 1 Cent pro Kilogramm! Und was 1 Kilo Tiefkühl-Pommes kostet, wisst ihr ja. Irgendeiner macht sich da gewaltig die Taschen voll. Dann habe ich im Internet die Preise an der MATIF für Getreide und Raps für 2015 gesehen. Und gelesen, dass die Hersteller von Dünger die Preise deutlich angehoben haben. Konsequenz: mir werden in diesem Jahr wohl 25% Gewinn fehlen werden. Wenn´s reicht! Aber mir reicht´s! Drum habe ich mich entschlossen, dir, dem Verbraucher diesen Brief zu schreiben:

Billig

Du, lieber Verbraucher, willst doch nur noch eines: billig. Und dann auch noch Ansprüche stellen! Deine Lebensmittel soll genfrei, glutenfrei, lactosefrei, cholesterinfrei, kalorienarm (oder doch besser kalorienfrei?) sein, möglichst nicht gedüngt und wenn, dann organisch. Aber stinken soll es auch nicht, und wenn organisch gedüngt wird, jedenfalls nicht bei dir. Gespritzt werden darf es natürlich nicht, muss aber top aussehen, ohne Flecken. Sind doch kleine Macken dran, lässt du es liegen. Die Landschaft soll aus vielen kleinen Parzellen bestehen, mit bunten Blumen und Schmetterlingen. Am liebsten wäre es Dir wahrscheinlich, wenn wir noch mit dem Pferd pflügen würden. Sieht doch so nett aus und Pferde findest du so süß! Und die Trecker würden dich auch nicht beim Joggen auf unseren Wirtschaftswegen behindern.

Null Ahnung

Du hast keine Ahnung und davon ganz viel. Ist dir eigentlich bewusst, dass wir Landwirte von unserer Hände Arbeit leben müssen? Dass auch wir Anspruch auf Urlaub haben, (den wir selten genug machen), dass auch wir Kinder haben, die genau wie deine, ein Smartphone haben wollen und Designerklamotten? Und studieren wollen? Wie sollen wir das den leisten, wenn wir unsere Produkte verramschen (müssen)?

Erkläre du mir mal, wie ich anders reagieren kann, als mit noch mehr ausgefeilter Technik einen noch höheren Naturalertrag zu erwirtschaften. Klar kann ich auf Bio umstellen, aber da bekomme ich genau das an Mehrerlös, was ich an Minderertrag habe. Und von einem „guten Gefühl“ allein kann ich nicht leben. Darüber lässt sich gut reden, wenn man davon keine Familie ernähren muss.

Formulare

Und was mir noch gewaltig auf den Zeiger geht: Für jeden Scheiß, den ich mache, kann ich ein Formular ausfüllen, werde von Satelliten überwacht ob meine Feldgrenze auch auf den Zentimeter genau eingehalten wird, muss jedes Kilo Dünger aufschreiben, damit das von Kontrolleuren nachgerechnet werden kann. Dafür, dass meine Produkte auf Rückstände untersucht werden, bezahle ich selbst. Natürlich findet man nichts, aber ist ja Vorschrift. Wie bei BSE damals. Noch heute werden dafür jährlich 400 Mio. ausgegeben. Weißt Du, wie viele Menschen an BSE in Europa gestorben sind? Keiner, nicht ein einziger! Wieviel waren es bei der Vogelgrippe, wie viele bei der Schweinepest? Aber wir kontrollieren uns zu Tode. Was ist eigentlich aus dem Waldsterben geworden? Im kollektiven Gedächtnis bleiben immer nur die (oft vermeintlichen) Katastrophen hängen. Und wir Bauern sollen es wieder gewesen sein. Da ist keiner, der es wieder zurechtrückt. Wir Bauern dürfen die Scherben alleine zusammenkehren.

Wert

Und dann noch was: dir sind Lebensmittel nichts wert. Sonst würdest Du nicht so viel wegschmeißen. Und: Mindesthaltbarkeitsdatum heißt nichts anderes, als dass es bis zu diesem Datum mindestens haltbar ist. Ich esse den Joghurt auch noch eine Woche danach. Mindesthaltbarkeitsdatum bei Haferflocken: Was soll der Schwachsinn? Leute, das ist gequetschtes Getreide. In den ägyptischen Pharaonengräbern hat man Getreidekörner gefunden, die waren 3000 Jahre alt. Wahrscheinlich muss ich demnächst bei meiner selbstgemachter Marmelade auch noch einen Stempel drauf machen…

Regional

Du sagst, du würdest regional einkaufen? Stimmt doch nicht! Wer kauft denn jetzt, im Januar (!) die Weintrauben aus Chile, den Spargel aus Südafrika, die Mangos aus Brasilien und Äpfel aus China? Du doch! Sonst würden die beim REWE das längst nicht mehr anbieten. Aber unsere Möhren bleiben liegen. Schon mal was von Wirsing gehört, oder Weißkohl? Nein, Artischockenherzen müssen es sein. Falls du dein Essen überhaupt noch selbst zubereitest! Es gibt in der Tiefkühltheke ja so viele leckere Fertiggerichte mit so viel leckeren Zutaten wie E 222 = Natriumhydrogensulfit oder E 310 = Propylgallat. Da klingt ja schon der Name eklig.

Qualität

Auch sonst behauptest du viel: dass Du auf Qualität achtest, dir die Inhaltsstoffe auf der Packung jedes Mal durchliest, auf Nachhaltigkeit achtest und überwiegend fair einkaufst. Alles Quatsch: was du liest sind die Wurfzettel vom Discounter: 10 Eier für 1 Euro. Jetzt aber schnell los, bevor die weg sind. Freiland-Eier sind teurer? Egal, die billigen sind ja nur zum Backen.

Gefühl

Warum ich das schreibe? Um dir mal ein Gefühl für meine Situation zu vermitteln. Gefühle sind etwas irreales, da gibt es kein richtig oder falsch. Die hat man einfach. Aber das mir manchmal die Lust an meinen Beruf vergeht, kannst Du jetzt vielleicht etwas nachvollziehen. Ich weiß auch, dass wir Landwirte keine Heiligen sind, dass es da auch schwarze Schafe gibt. Aber auch nicht alle Ärzte sind Pfuscher, nicht alle Handwerker Gauner, nicht alle Politiker korrupt und nicht alle Polizisten Schläger. Wir Landwirte wirtschaften aus eigenem Interesse nachhaltig. Das brauchen wir uns von keinem noch so klugen Politiker, noch so schlauem Journalisten oder irgendeinem ahnungslosen Verwaltungsfuzzi sagen zu lassen. Die bekommen ihr Gehalt nämlich jeden Monat, ohne unternehmerisches Risiko.

Statthalter

Ich sehe mich als Statthalter, als Verwalter unseres Hofes, den ich von meinem Vater bekommen habe, um ihn an unseren Sohn zu übergeben. Deshalb unternehme ich alles, um ihn – die Gebäude, die Äcker, den Boden – für die nächsten Generationen zu erhalten. Ja, wir sind Unternehmer. Aber wir sind keine Heuschrecken, wir können (und wollen) nicht weiterziehen, wenn alles abgegrast ist. Wir können (und wollen) unsere Produktionsstätte nicht nach Asien verlagern. Wir bleiben hier. Und produzieren weiter so gut wie wir es können. Und man uns lässt.

Das musste jetzt einfach mal gesagt werden.

Euer Bauer Willi